Wie wir alle wissen, ist Heilen eine Jahrhunderte alte Tradition.
Der Glaube sollte die Voraussetzung sowohl für den Kranken als auch für den Heilenden sein. Eine Atmosphäre des Glaubens und der Liebe ist mir daher sehr wichtig. Das Gebet, das Anrufen Gottes, des Heiligen Geistes, von Jesus, der Mutter Gottes oder der Universellen Energie ist essentiell für meine Arbeit. Erst im Gebet, dem Gespräch mit Gott und den höchsten Mächten, erhalten wir die Hilfe, die für unsere Arbeit so nötig ist.
Meine Heiltätigkeit in Form von Handauflegen geschieht unter der Lenkung, der Führung und des Schutzes der Göttlichen Allmacht. Die universelle Energie kommt von ihm. Sie fließt nur durch mich. Heilung sehe ich als eine Selbstheilung des Empfangenden.
Als Heiler können wir die Heilenergie nur anbieten. Annehmen und Nutzen kann sie nur der Heilungssuchende selbst. Als Heiler sollten wir den aufrichtigen Wunsch haben, zu heilen und in Liebe zu Gott und seinen Geschöpfen, Heilkraft zu übertragen. Wir sollten echtes Mitgefühl für die Kranken empfinden. Wir sollten der tiefen Überzeugung sein, dass mit der geistigen Kraft und dem göttlichen Willen alles möglich ist.
Als Mitglied und Anerkannter Heiler nach den Richtlinien des "Dachverband Geistiges Heilen" (DGH e.V.) orientiere ich mich an dessen ethischen Leitlinien.
Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Heils. Wo Krankheit ist, lass mich Heilung bringen. Wo es Verwundungen gibt, Hilfe. Wo es Leiden gibt, Linderung. Wo Traurigkeit herrscht, Trost. Wo Verzweiflung ist, Hoffnung. Wo der Tod ist, Einwilligung und Frieden.
Gib, dass ich nicht so sehr danach trachte, mich zu rechtfertigen, als zu trösten, Gehorsam zu finden, als zu begreifen, geehrt zu werden, als zu lieben. Denn dadurch, dass wir uns selber schenken, bringen wir Heilung. Dadurch, dass wir zuhören, spenden wir Trost. Und durch das Sterben werden wir geboren zum ewigen Leben.
(nach Franz von Assisi)
O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens
daß ich Liebe übe, wo man mich haßt,
daß ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
daß ich verbinde, da wo Streit ist,
daß ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
daß ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
daß ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, laß du mich trachten:
Nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich andere tröste,
nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich andere verstehe,
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich andere liebe.